Musik aushacken: Live Coding mit Sonic Pi
Das Seminar wurde abgesagt!
Dieser Workshop bietet eine Einführung in Sonic Pi. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten für den Oberstufenunterricht aufgezeigt, speziell für den Themenbereich: Bedeutungen von Musik ➔ Ästhetische Konzeptionen von Musik ➔ Auswirkungen neuer Technologien auf musikalische Gestaltung: Elektroakustische und elektronische Musik.
In den letzten Jahren hat sich „Live Coding“ als eigenständige performative Kunstform der Computermusik etabliert. Im Rahmen sogenannter „Algoraves“ werden dabei musikalische Algorithmen live auf der Bühne programmiert, und digitale Musikinstrumente somit als Teil jenes Konzertes konstruiert, in dem sie erstmals erklingen. Die Programmierumgebung „Sonic Pi“ (Open-Source-Software) wurde spezifisch für ein solches Live Coding konzipiert und eignet sich aufgrund der leichten Bedienbarkeit besonders gut für pädagogische Kontexte.
Weitere Informationen zu den Fortbildungen des ZfmB finden Sie unter:
Unter Krahnenbäumen 87 , 50668
Florian Hollerweger ist seit 2023 Professor für Digitale Innovation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Von 2018 bis 2023 war er zunächst Assistant dann Associate Professor of Audio Arts and Acoustics am Columbia College Chicago, davor Lecturer in Music Technology am MIT (2013–2017) sowie an der New Zealand School of Music (2011–2012). Von 2012–2013 war er für das Grazer Startup-Unternehmen „Auphonic“ tätig, das ein Web-Service zur automatisierten Audionachbearbeitung anbietet. Doktorat in Music and Sonic Arts an der Queen’s University Belfast (2006–2011), davor Toningenieur-Studium in Graz (1998–2006). Als Klangkünstler zahlreiche internationale Aufführungen von elektroakustischen Kompositionen, Live-Coding-Performances, Klanginstallationen und Hörinterventionen.
Bitte einen eigenen Laptop (bitte keine Tablets!) und Kopfhörer mitbringen.
Thomas Preuth ZfmB